Flavio Hodel verfolgt in seinen Arbeiten das Prinzip «Verfremden und Fragmentieren» seit Jahren mit bewundernswerter Beharrlichkeit. Bildfragmente, Videomaterial, Tonaufnahmen oder Gegenstände werden verfremdet, erweitert und bruchstückhaft inszeniert, Filmmaterial auf freihängende GipsPlatten projiziert. So entstehen reichhaltige und vielfältige Gemische, welche sich dem Bedürfnis nach Ordnung und Eindeutigkeit entziehen. Zwischen Auseinanderfallen und Zusammenführen eröffnen sie neue Betrachtungsräume jenseits linearer Denk- und Wahrnehmungsmuster. Hodels filigrane Arbeiten in unterschiedlichsten Materialisierungen zeugen von hoher Sensibilität für Stimmungen und Wirkungen.
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